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Erfahrungsberichte

Schmerzen

Hallo Ihr Lieben,

ich bin durch einen fremdverschuldeten Verkehrsunfall berentet und
Schmerzpatientin.

Ich hatte Anfang März 2020 einen Termin zur stationären Schmerztherapie (ich muss dies jährlich machen, um den Schmerzlevel und damit die Medikation senken zu können, weil meine Verletzungen nicht operabel sind). Dieser Termin war das Ergebnis ständiger krankenhausbedingter Notfälle seit November 2019.

Durch die Corona-Verordnungen durfte mich das Krankenhaus nun wieder nicht aufnehmen. Infolgedessen muss ich Medikamente missbrauchen, um den Schmerz auf ein erträgliches Maß zu bringen und damit auch für meine Familie (3 Enkel)
dasein zu können.


Ich habe mir selbst eine Nervenentzündung diagnostiziert, da hießige
Ärzte mit meinem Krankheitsbild überfordert sind und ich sowieso
kilometerweit zu einem kompetenten Arzt fahren müsste.
Außerdem habe ich schon jahrelange Erfahrung seit 2002) mit meinem
„kranken“ Körper.

Heute geht es mir wieder besser, habe auch endlich einen Termin zum 20.
Juli 2020 bekommen, der hoffentlich nicht wieder abgesagt wird.

Da Sie sich sicher damit auskennen, hier meine momentane Medikation seit
4 Wochen, bin aber schon am Reduzieren.
täglich: 450 mg Lyrica
             240 mg Arcoxia
                 8  Hydromorphon
               50 mg Sertralin
               30 mg Mirtazapin
 bis zu   80 Tropfen Tramal

Hört sich abenteuerlich an, aber ich bin auf dem Weg zur Besserung 😉

Natürlich gibt es sehr viel schlimmere Fälle, aber mich persönlich nervt
das arg. Ist ja auch nicht gerade förderlich für die Gesundheit meiner
Organe.

Ich wohne in der Oberpfalz, in Bad Neualbenreuth.

Ich wünsche Euch viel Erfolg und begrüße es sehr, dass es Euch gibt.

Vielen Dank und freundliche Grüße
A. Gutwein